Gründung

 

One Fine Day e.V. wurde 2008 von Marie Steinmann-Tykwer und Tom Tykwer als Folge einer schicksalhaften Begegnung mit der Fotografin Bee Gilbert ins Leben gerufen. Zusammen mit Tom schrieb Bee’s ehemaliger Lebensgefährte, Andrew Birkin, 2007 am Drehbuch zum Film Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders.

 

Bee und Andrew hatten 2006 in London ANNO’S AFRICA, gegründet – in Erinnerung an ihren gemeinsamen Sohn Anno, einem jungen Musiker und Schreiber, der 2001 kurz vor seinem 21. Geburtstag bei einem Autounfall ums Leben kam. Mit dem Gedenken an ihn und der Überzeugung, dass jedem Kind ein kreatives Potenzial innewohnt, das seines Ausdrucks wert sei, begann Bee Tanz-, Zirkus- und Kunstworkshops in den Slums von Nairobi zu organisieren. Von ihrem Engagement begeistert, reiste Marie damals mit anderen britischen Mentoren nach Nairobi. Dort leitete sie während eines zweimonatigen Pilot-Workshops mit über 150 Kindern den Kunstunterricht an der St. John’s School im Majengo Slum von Nairobi.

Die Geschichte nahm ihren Lauf und Marie und Tom beschlossen, One Fine Day zu gründen, mit der Idee, den Kindern auch ganzjährig das Ausüben ihrer künstlerischen Tätigkeiten zu ermöglichen. 

 

In Ergänzung zu den jährlichen Intensiv-Workshops, die bis heute von ANNO’S AFRICA durchgeführt werden, unterrichtet das One Fine Day Lehrer Team seit 2007 wöchentlich Kinder in Kibera und dem Mathare Slum in den verschiedenen Disziplinen der Kunst.

Die Lehrer von One Fine Day & Anno's Africa erzählen. 
 
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Entwicklungsminister Müller
zu Besuch bei One Fine Day in Kibera.
Am 16. August 2019 besuchte Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, unser Projekt in Kibera. In Begleitung seiner Frau und einer kleinen Delegation wurde er von 300 Schülern und Schülerinnen aus unseren One Fine Day Kursen empfangen, die ihr Können in Musik, Kunst, Ballett, Akrobatik und Tanz präsentierten.

 

Auf einem Rundgang durch Kibera konnten wir dem Bundesminister einen Einblick in die besonderen Lebensumstände der Kinder verschaffen, und schließlich endete der Besuch auf unserem neu erworbenen Grundstück, auf dem wir unser ARTS CENTRE errichten und One Fine Day eine dauerhafte Zukunft in Kibera sichern wollen.


Der Minister zeigt sich sehr beeindruckt von unserem Projekt und davon, wie engagiert One Fine Day schon seit zehn Jahren dazu beiträgt, die schwierigen Lebensumstände der Kinder im größten Slum Ostafrikas nachhaltig zum Positiven zu verändern.

 

Wir bedanken uns für den besonderen Besuch.